Weine aus Deutschland


Umdenken bei den Konsumenten, weg vom Mittelmaß, hin zur Qualität.

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“
(Gustav Mahler – österreichischer Komponist, Dirigent 1860 – 1911)

Die jüngere Winzergeneration hat für diesen Kundenanspruch ein offenes Ohr und setzt dieses Anliegen auch großflächig in die Tat um. Mit Maßnahmen wie konsequenter Rebrückschnitt, Ertragsbegrenzung und Einhalten von strengeren Qualitätsparametern trägt sie diesem Trend Rechnung.

Das deutsche Weinrecht

Je nach Jahrgang sind zwischen 90 und 98 Prozent der deutschen Weine im Bereich der Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (QbA).
Tafelweine und Landweine machen einen verschwindend geringen Anteil der Weinproduktion aus. Innerhalb der Kategorie der Qualitätsweine werden die Prädikatsweine unterschieden. Bei ihnen handelt es sich um Weine mit höherem natürlichen Mostgewicht. Sie dürfen nicht angereichert werden.

Die 10 häufigsten Rebsorten

Riesling weiß 20,2 %
Müller-Thurgau weiß 14,7 %
Spätburgunder rot 11,1 %
Dornfelder rot 8,0 %
Silvaner weiß 5,5 %
Portugieser rot 4,8 %
Kerner weiß 4,5 %
Grauburgunder weiß 3,7 %
Weißburgunder weiß 3,1 %
Trollinger rot 2,5 %

Deutschland in Zahlen

Rebfläche: 102.000 Hektar
Weinproduktion: 8 bis 10 Millionen Hektoliter
Jährlicher Weinkonsum pro Kopf: 24 Liter

Kabinett

Aus reifen Trauben mit einem Mostgewicht zwischen 70 und 80° Oechsle (je nach Anbaugebiet verschieden).

Spätlese:

Aus vollreifen Trauben bis 90° Oechsle gewonnen.

Trockenbeerenauslese:

Ausnahmslos aus überreifen Trauben gewonnen (ab 150° Oechsle).

Auslese

Aus vollreifen Trauben mit einem kleinen Anteil überreifer Beeren gewonnen
(bis 125° Oechsle).

Beerenauslese

Aus überwiegend überreifen Trauben gewonnen (125 bis 150° Oechsle).

Eiswein

Aus gefrorenen, bei einer Temperatur von mindestens minus 7°C gelesenen Trauben gekeltert, Mostgewicht mindestens das einer Beerenauslese.